Über mich

tl;dr: Michael Grob, IT-Erfahrung seit bald 30 Jahren, Brücke zwischen Technologie und Business; interessiert an schönen Konzepten in dicken Strichen und dem Aushecken eleganter Lösungen. Daneben passionierter Filmer und Fotograf, sowie interessiert an allem, was mit Medien und deren Einfluss auf die Gesellschaft zu tun hat. Sowie Tangotänzer.

Ich könnte mit dem Kindergarten beginnen, oder mit der Geburt, oder… aber das macht keinen Sinn und interessiert niemanden. Vielleicht beginne ich meine etwas längere Geschichte mit einem leidlich schönen Montagnachmittag in Fiesch im Oberwallis im Herbst 1987… damals, mit knapp 13 Jahren, kam ich das erste Mal in Kontakt mit einem Macintosh Plus – im Sportferienlager. Das erste Mal allgemein mit einem Computer (mit Ausnahme der unmöglichen DOS-Kisten mit Leasure Suit Larry…). Und diese Begegnung sollte mein Leben verändern.

Schon immer ein kreativer, allerdings handwerklich völlig unbegabter Mensch, habe ich das Konzept hinter dem Mac („gib dem Menschen tolle Tools, und sie werden tolle Sachen machen“) sofort verstanden und in mich aufgesaugt: Der Mac wurde zum guten Freund und half mir, meine Kreativität – zuerst in Worten, später auch in Bildern – auszuleben.

Und dann kam das Internet: Ich hatte mich für ein Studium der Informatik an der ETH Zürich entschieden und die Sache mit dem Journalismus zurückgestellt, und während dem Studium hat man so das erste Mal richtig was von WWW, Browsern, HTML und so weiter gehört. Und auch dies sollte mein Leben beeinflussen.

Wenige Monate vor Beginn der .com-Blase anno 2001, als auch die Twin Tower in New York noch standen, habe ich dann mit der Programmierung von Internet-Applikationen und Websites begonnen – eShops, Intranets, Online-Banking, und so weiter. Schon bald zog es mich jedoch hin zur Konzeption: Obwohl die Programmierung in diversen Sprachen – insbesondere im Java-Umfeld – Spass machte und ich das Gefühl des „Flow“ genoss wie ein Derwisch seinen Tanz, interessierte mich das Zusammenspiel von Inhalten, Konzepten und Technik immer mehr, und so begann ich, meine Passion für Journalismus und das Schreiben, das Aushecken von eleganten Lösungen und mein Interesse an der Technik miteinander verbinden.

Seit vielen Jahren bin ich nun im Umfeld des digitalen Marketings unterwegs, lerne jeden Tag etwas neues, staune jeden Tag über die immer gleichen Fehler seit Jahrzehnten, und bin mir je länger je mehr sicher, dass in erster Linie ein gutes, motiviertes Team mit Erfahrung und ohne Einschränkung der Garant für den (Projekt-) Erfolg sind.

So habe ich für verschiedenste Unternehmen diverse Projekte umgesetzt, und durfte dabei viele Erfahrungen sammeln, die ich teilen oder vor denen ich warnen möchte; ich habe unzählige Diskussionen mit Kunden, Kollegen und Fachexperten geführt und durfte dabei (das ist das Spannendste von allem!) in diverse Branchen und Firmen reinschauen, und so meinen Horizont erweitern.

Neben der Technik und der fachlichen Konzeption spielen in letzter Zeit immer mehr Fragen zu Organisationsformen, Vorgehensweisen und gar das komplette Hinterfragen unserer Sicht von Geschäft und Arbeit eine immer grössere Rolle – ich bin überzeugt, dass einige Veränderungen bevorstehen.

Seit Dezember 2017 bin ich im Digital Innovation Lab beschäftigt, einer Gründung von guten Freunden von mir. Dies gibt mir die Gelegenheit, über all diese spannenden Themen zu reflektieren, und der Drang der Kollegen, Erkenntnisse mit der Welt zu teilen, ist ansteckend. Deshalb möge man mir auch verzeihen, in diesem Blog ab und zu ein bisschen gar wortgewaltig zu sein.

Was mich privat so umtreibt, in erster Linie Film und Fotografie, findet sich anderswo (im Aufbau).